Datteln als Geburtsvorbereitung
Können Datteln als Vorbereitung für die Geburt helfen?
Während der Schwangerschaft legen werdende Mütter besonderen Wert auf eine gesunde Ernährung, und Datteln haben sich in diesem Zusammenhang einen besonderen Ruf erarbeitet. Aber wie genau können Datteln als Vorbereitung für die Geburt helfen?
Werfen wir einen genaueren Blick auf diese köstlichen Früchte und ihre möglichen Vorteile während der Schwangerschaft – unterstützt durch wissenschaftliche Studien.
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Nährstoffvorteile von Datteln
Datteln sind nicht nur lecker, sondern auch vollgepackt mit wichtigen Nährstoffen, die während der Schwangerschaft von Nutzen sein können wie z.B:
Ballaststoffe: Unterstützen die Verdauung und können helfen, Verstopfung zu lindern – ein häufiges Problem während der Schwangerschaft.
Kalium: Wichtig für die Aufrechterhaltung des Elektrolytgleichgewichts im Körper.
Magnesium: Unterstützt die Muskel- und Nervenfunktion und ist entscheidend für die Entwicklung des Fötus.
Eisen: Hilft, das Risiko einer schwangerschaftsbedingten Anämie zu verringern.
Gibt es wissenschaftliche Studien dazu?
Eine Studie, die 2011 im Journal of Obstetrics and Gynaecology veröffentlicht wurde, untersuchte die Auswirkungen des Dattelkonsums auf die Geburt. Die Ergebnisse waren vielversprechend:
Frauen, die in den letzten vier Schwangerschaftswochen täglich sechs Datteln aßen, hatten eine kürzere erste Phase der Geburt und eine geringere Rate an medizinisch induzierten Geburten.
Eine randomisierte Studie, die 2017 an der Universität für Wissenschaft und Technologie in Jordanien durchgeführt wurde, bestätigte diese Ergebnisse. In dieser Studie begannen 182 Erstgebärende ab der 37. Schwangerschaftswoche, täglich sechs Datteln zu essen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Frauen in der „Dattel-Gruppe“:
Eine kürzere Latenz Phase (die Zeit vor dem Beginn der Geburt) hatten.
Weniger künstliche Interventionen während der Geburt benötigten.
Häufiger eine natürliche, spontane Geburtseinleitung erlebten.
Eine kürzere Geburtsphase hatten.
Mögliche Mechanismen
Prostaglandin-Produktion: Datteln könnten die Produktion von Prostaglandinen anregen, die eine Schlüsselrolle bei der Geburt spielen, indem sie den Muttermund erweichen und Kontraktionen fördern.
Oxytocin-Rezeptoren: Der Verzehr von Datteln könnte die Sensibilität der Gebärmutter für Oxytocin erhöhen – ein Hormon, das Kontraktionen auslöst und verstärkt.
Praktische Tipps für den Dattelkonsum
Wann anfangen: Es wird empfohlen, etwa vier Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin mit dem Verzehr von Datteln zu beginnen.
Menge: Sechs Datteln pro Tag scheinen eine effektive Menge zu sein.
Datteln können eine wertvolle Ergänzung deiner Ernährung in den späteren Schwangerschaftsmonaten sein und möglicherweise den Geburtsprozess erleichtern. Die unterstützende Forschung und die Vielzahl an Nährstoffen machen sie zu einer natürlichen und schmackhaften Option für werdende Mütter.
Tipp: Datteln lassen sich auch für viele weitere Kreationen gut verwenden, so erhältst du mehr Abwechslung
Wichtiger Hinweis: Es ist immer ratsam, vor Änderungen an deiner Ernährung während der Schwangerschaft Rücksprache mit deinem Arzt oder deiner Hebamme zu halten. Jeder Körper ist unterschiedlich, und was bei der einen Person wirkt, ist nicht unbedingt für eine andere geeignet.